A‘ischah & Muhammad - Die wahre Liebesgeschichte der Ewigkeit

A‘ischah und ihr Alter und ihre Ehe mit Muhammed (Friede und Segens einen auf ihm)

von Yusuf Estes

Heutzutage wird Vieles über den Propheten Muhammed (Friede und Segen seien auf ihm) behauptet.

Einige Anschuldigungen sind absolut erstaunlich und niederdrückend, die alleinige Vorstellung von jemandem, der diese von sich gibt, von übler Nachrede und  Verleumdungskampagnen ganz zu schweigen.


Lassen Sie uns einige Fragen betrachten und herausarbeiten, welche Tatsachen in diesem Zusammenhang existieren. Lassen Sie uns ein für allemal sachlich erörtern.

Ein kurzer Überblick der grundlegenden Fakten

Was ist als wahrer geschichtlicher Beleg der Person und des Propheten Muhammed (Friede und Segen seien auf ihm) anzusehen?

Was zeichnete seine Lebensart aus?

Wie stand es um seine Ehe mit Khadijah, seiner ersten Ehefrau? Wie fand das Werben um A‘ischah wirklich statt? Wer hat den Heiratsantrag überhaupt gemacht? Gab es hierbei Zwang oder Nötigung jeglicher Art?

Wie stand A‘ischah selbst dazu?

Wie hat sie Jahre später darüber reflektiert?

Was musste sie über das alles sagen? Was empfand sie in Bezug auf ihre Liebe und ihre Intimität?

Er war der ehrlichste und gerechteste Mensch, der in dieser Gemeinschaft lebte.

Niemand sonst wurde derart wegen seiner Ehrlichkeit, Integrität, Mäßigkeit und Demut respektiert.

Er hatte keine schlechten Angewohnheiten, trank keinen Alkohol oder Beziehungen zu Frauen, obgleich dies zu jener Zeit zur Normalität gehörte.

Er hatte niemals eine Freundin oder eine Geliebte in seinem Leben und wohnte nie Partys oder ähnlichem bei.

Die erste Begegnung mit einer Frau war seine eigene Frau, Khadijah, und der Grund der Begegnung war zum   Zwecke der Ehe. Er war 25 und sie war 40 Jahre alt, d.h. Sie war 15 Jahre älter.

Bis zum Tode Khadijahs im Alter von 65 heiratete er keine andere.

Nach ihrem Tode trauerte er sehr lange und ihm wurde mehrmals eine Ehefrau angeboten.

Als Abu Bakr ihm seine Tochter A‘ischah das erste mal anbot, lehnte er ab. Statt dessen, heiratete er sogar eine viel ältere, große Frau namens Sawda.

A‘ischah wurde dem Propheten Friede sei mit ihm) zur Heirat und zuvor zur Verlobung angeboten. Diese Heirat fand nie statt.

Als A‘ischah älter war, bot ihr Vater sie erneut an und der Vorschlag wurde angenommen.

Die gesamte Familie fühlte sich geehrt, den Propheten Allahs als ihren nahen Verwandten durch Heirat begrüßen zu dürfen.

A‘ischah selbst war sehr glücklich in ihrer Ehe. Dies geht aus hunderten Aussagen hervor, die sie nach seinem Tode tätigte.

 

Einzelheiten klarer Beweise

Welche Wahrheit steckt hinter dem Alter der Frau des Propheten (Friede sei mit ihm)?
 

Der Prophet (Friede sei mit ihm) besuchte A‘ischah nie.

Es gab nur das Angebot für die Heirat, ansonsten nichts. Dieses Angebot ging nicht vom Propheten (Friede sei mit ihm) aus. Es wurde von ihrem Vater initiiert.

 

Der Prophet (Friede sei mit ihm) hatte niemals außerehelichen Sex.
Zunächst einmal sollte man kristallklare Aussagen über ein wichtiges Thema machen.

Der Prophet (Friede sei mit ihm) hatte bis zu seiner Ehe mit Khadijah, einer Witwe, die 15 Jahre älter war als er, keinerlei sexuelle Erfahrungen.

Als seine Frau Khadijah verstarb, versuchten viele Menschen den Propheten (Friede sei mit ihm) dazu zu ermutigen, sich eine neue Frau zu nehmen.

A‘ischahs Name fiel auch, aber er entschied sich dazu, Sawda zu heiraten, die für ihre Größe bekannt war.

All das ist sehr gut in den Jahrbüchern    muslimischer Gelehrter vierzehnhundert Jahre lang  dokumentiert und verwahrt worden. 

Wie wurde A‘ischah von anderen durch die Geschichte des Islam hindurch gesehen?  
Sie genoss großen Respekt als Tochter des Abu Bakr, eines Mannes, den man „As- Siddiq“ (arab. „der Wahrhafte“).

Abu Bakr war sein Leben lang ein Freund des Propheten (Friede sei mit ihm) und der erste Mann, der den Islam in den Anfängen der Offenbarung des Qur´an annahm.

 

Wie war A‘ischahs Wesensart?

A‘ischah war sehr intelligent und verfügte über einen brillanten Verstand und ihr Verhalten gegenüber ihren Eltern war exzellent.

Sie war bekannt dafür, dass sie ihren Ehemann Muhammed (Friede sei mit ihm) vollends respektierte.

Einst wurde sie von Heuchlern des unmoralischen Verhaltens bezichtigt. In ihrer Unschuld wusste sie nicht einmal, um welche Anschuldigen es sich überhaupt handelte, bis ihre Mutter sie aufklärte.

Allah selbst wusch ihren Namen rein, indem Er ihre Reinheit und Unschuld im Qur´an erwähnt.

(Sure 24 „An-Nour“ „Das Licht“)

Sie wurde die erste muslimische Gelehrte des Islam. Keine andere Frau überlieferte so viele Hadithe wie A‘ischah.

 

Wer machte zuerst den Heiratsantrag?

Khawlah (eine Gefährtin) empfahl dem Propheten (Friede sei mit ihm) die Ehe mit  A‘ischah.

 

Wer bot dem Propheten (Friede sei mit ihm) als nächste ihre Hand an?

Abu Bakr bot seine Tochter A‘ischah vor dem Propheten (Friede sei mit ihm) einem anderen Mann an.

Abu Bakr schickte seine Frau hinaus, um dem Propheten (Friede sei mit ihm) die Hand seiner Tochter anzubieten. Daraufhin ging A‘ischah erneut zum Spielen hinaus.

Der Prophet (Friede sei mit ihm) in lehnte ab, obgleich es in jener Zeit Brauch war, ein solches Angebot von einem derart vertrauten Freund wie Abu Bakr anzunehmen.

Es gibt einen Vers im Qur´an, der sich auf dieses Thema bezieht. In der vierten Sure „An-Nisa“ („Die Frauen“), Vers 19 heißt es, dass Frauen nicht gegen ihren Willen angeeignet werden dürfen.

Das erste Mal wurde ein Gesetz zugunsten der Frau erlassen, das entworfen wurde, um der Frau Schutz zu gewähren. Gegenteiliges wird heute von unserer Religion Islam behauptet.

In diesem Falle überwindet die Wahrheit ganz klar die Lüge.

Was sagt Allah im Edlen Qur´an über Zwangsverheiratung und Kinderbräute (die nicht alt genug für die Ehe sind)?

„O ihr, die ihr glaubt! Euch ist nicht erlaubt, Frauen gegen ihren Willen zu erben. Und behandelt sie nicht schlecht, um einen Teil von dem, was ihr ihnen gabt, von ihnen zurückzunehmen, es sei denn sie hätten sich offenkundig unmoralisches Verhalten zu Schulden kommen lassen. Verkehrt mit ihnen anständig. Und wenn sie euch zuwider sind, ist euch vielleicht etwas zuwider, in das Allah Reichtum gelegt hat.“

(Der Koran. Aus dem Arabischen von Max Henning. Sure 4:19)

Wie viel Zeit verstrich bis zum nächsten Angebot des Vaters an den Propheten (Friede sei mit ihm)?

Als A‘ischah einige Jahre älter wurde, ließ Abu Bakr seine Tochter erneut ins Huas bringen, um sie dem Propheten (Friede sei mit ihm) erneut anzubieten.

Diesmal nahm der Prophet (Friede sei mit ihm) das Angebot an, weil A‘ischah nun alt genug (d.h. Im gebärfähigem Alter) war.

 

War sie auch für Allah reif genug für die Ehe?

Ja. Dieses Mal wurde das Angebot angenommen und sogleich Hochzeitspläne geschmiedet.

Sie erzählte uns von der Aufregung, den Hochzeitsvorbereitungen und den wunderbaren Erfahrungen. Sie fühlte sich geehrt, weil sie dem Propheten (Friede sei  mit ihm) angeboten wurde. Sie schwärmte stets von ihrer Vertrautheit und Intimität.

All ihre Aussagen sind in einem schönen Zusammenhang geschildert, der nichts auslässt und dennoch nicht anstößig ist. Nur schön und erfreulich geschildert.

Die Lehren, die sie verbreitete, halfen muslimischen Ehepaaren dabei, ihre Grenzen innerhalb der Ehe zu erkennen und wie sie die Ehe geistlich und körperlich in vollen Zügen genießen können. 

 

Wollte sie ihn heiraten?

Ja. Sie bestätigte uns, dass sie dies schon immer wollte. Die Hadithe (Aussagen von A‘ischah) sind absolut unmissverständlich in Bezug auf ihre Ehe und spiegeln die Vollkommenheit ihrer Beziehung wider. 

Was entgegnete sie, als ihr Vater ihr die Sache eröffnete?
Sie war sehr schüchtern und sagte, dass ihr Schweigen von ihrem Vater als Einverständnis zur Eheschließung verstanden wurde.

 This is mentioned by her, along with other important information for Muslims to know about marriage proposals, dowry and proper ways to approach the father or guardian of a woman with the topic of marriage.

Dieses und viele weitere wichtige Informationen, die man über Heiratsanträge, Brautgaben etc. wissen muss. Ebenso, wie man bei einem Vormund um die Hand einer Frau anhält.

Welchen Stand hatte A‘ischah, nachdem sie den Propheten (Friede sei mit ihm) geheiratet hatte? Ein kurzer Überblick

Keine andere Frau wurde vom Propheten (Friede sei mit ihm) mehr geliebt als A‘ischah.

Er wollte mit seinem Kopf in ihrem Schoß sterben (und starb wie gewünscht).

Sie waren so verliebt in einander wie viele es sich wünschen würden.

Ihre Romanze ist in der gesamten muslimischen Welt bekannt. Es ist bekannt, wie sehr sie ihre Gesellschaft immer genossen haben.

Sie planten sogar im Paradies zusammen zu kommen.

Sie sagte weder zu Lebzeiten noch nach dem Tode des Propheten (Friede sei mit ihm) jemals ein böses Wort gegen ihren Mann.

Was beinhalteten die „Richtlinien“ für die Eheschließungen zur Zeit des Propheten (Friede sei mit ihm) und A‘ischah?

Die Araber pflegten ihre Mädchen nach ihrer ersten Menstruation zu verheiraten.

Selbst der Erzbischof von Canterbury wäre vor hundert Jahren nicht dafür verurteilt worden ein junges Mädchen geheiratet zu haben, weil dies in jener Zeit geduldet wurde.
Man betrachte die Katholische Kirche, die behauptet, dass Maria (möge Allah mit ihr zufrieden sein) mit Joseph verheiratet war, bevor Jesus (Friede sei mit ihm) geboren wurde. Sie war gerade einmal ein oder zwei Jahre älter als A‘ischah. Joseph jedoch wäre schon in den 90er gewesen!

Diese Geschichte gibt es im Islam nicht, da Maria eine wahre Jungfrau war und nie verheiratet war. Sie hatte keine anderen Kinder außer Jesus Christus (Friede sei mit ihm).

Die Ehe von Muhammed (Friede sei mit ihm) und A‘ischah ist einfach die beste Liebesgeschichte, die jemals niedergeschrieben wurde.

Shakespeares Romeo und Julia ist kein Vergleich dazu. Man betrachte den Unterschied und sei ehrlich in der Schlussfolgerung: 

Romeo und Julia trafen sich hinter den Rücken ihrer Eltern, mit jemandem, der/die den Eltern nicht genehm war. Ihre Familien trugen Fehden aus und verboten ihnen zusammen zu sein.

Dem Propheten (Friede sei mit ihm) wurde die Hand der Tochter von seinem besten Freund Abu Bakr angeboten. Von Anfang an war das Ziel die Ehe.

Alle Familienmitgleider waren glücklich damit und befürworteten die Heirat.

Romeo und Julia hatten eine heimliche Affäre.

Der Prophet Muhammed (Friede sei mit ihm) und A‘ischah warteten bis sie verheiratet waren und nach dem Werben um A‘ischah, das A‘ischah in schönsten Einzelheiten schildert.

Romeo und Julia begangen beide Selbstmord. Nach den Lehren des Judentums, des Christentums und des Islam wird jeder Mensch, der Selbstmord begeht ewig in der Hölle verweilen.

A‘ischah und Muhammed (Friede sei mit ihm) glaubten beide an den EINEN GOTT ALLAH- den Gott der Juden und und des Jesus (Friede sei mit ihm) und predigten beide die Erlösung durch den Allmächtigen nach direkter Reue.  

Nach allem wünschten sie sich im Paradies ewig in Glückseligkeit zusammen zu sein.

Ehrlich- Welche ist die wahre Liebesgeschichte?

Wir beten zu Allah und bitten IHN um Annahme dieses bescheidenen Versuchs, Missverständnisse zu beseitigen und Zweifel, die viele Menschen in Bezug auf Muhammed (Friede sei mit ihm) und A‘ischah  hegen, auszuräumen, die zwei der größten Persönlichkeiten dieser Erde darstellen. So sei es, Amin.

 

Lieber Leser, liebe Leserin,

danke, dass Sie sich die Zeit zum Lesen genommen haben und dieses Thema offenen Herzens betrachtet haben. Sie haben unvoreingenommen etwas über die Frau im Islam, die Heirat und über die Beziehung zwischen A‘ischah und dem Propheten Muhammed (Friede sei mit ihm) gelesen.